Kniescheibenprothese



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  28. Eintrag von am 01.05.2021 - Anzahl gelesen : 49  
  Kniescheibenprothese  
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Ich bin nun seit Monaten mit meinen beiden Knien am Verzweifeln und ich dachte nun endlich, dass mit der Entscheidung eines Eingriffes endlich einmal etwas in die richtige Richtung gehen würde......dem ist aber leider doch nicht so.
Knorpelglatze/ wunde Innenseite/ neu sind die Schmerzen rund um die Kniescheibe- nicht dauerhaft- gerne abends dieses bohrende Gefühl / das Gefühl, dass ich nicht rund laufen kann bestand von Anfang an.
Man hat mir nie geglaubt, dass ich nicht richtig laufen kann, nun sagt ein Arzt, meine Kniescheibe hat doch hochgradig Arthrose, da würde auch das Problem liegen.
Er war hin- und hergerissen und möchte es trotzdem mit einer Arthroskopie versuchen, gab mir aber zu verstehen, dass das ganze nicht unbedingt von Erfolg gekrönt ist.
Meine Frage, was gegen eine Kniescheiben OP spricht, konnte er mir gar nicht so recht beantworten, er sagte nur, dass das eben ein grösserer Eingriff ist-quasi ein Schritt vor einer TEP.

Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen oder Rat geben?
Soll ich die Arthroskopie überspringen?
Bin gerade etwas ratlos, weil es doch in eine andere Richtung gegangen ist, als alle anderen zunächst gesagt haben.........
Mir rennt langsam die Zeit davon, ich laufe ohne Tabletten furchtbar........
 
  7. Antwort von am 08.05.2021  
 
P.S.

Also ich meinte das mit dem 'Grund' der Arthroskopie so:
Seit 2016 wird eine Arthroskopie bei hochgradiger Arthrose ja nicht mehr bezahlt.Da hier aber immer noch der Meniskus erwähnt wird, wäre das ja ein Grund, diese eben doch noch durchzuführen.
Dabei soll dann eben diese Chondroplastik und retropatellare Deneierung gemacht werden- mit dem Wissen, dass die Beschwerden weiterhin bestehen bleiben können.
Und das ist ja 'nur' die Problematik mit der Kniescheibe!!!
Dass ich innen beidseitig wie auf Felge laufe, nach kurzer Zeit alles wie wund ist und ich mich trotz Tabletten nur hier am Haus aufhalte kommt ja noch hinzu. An spazieren gehen, geschweige arbeiten ist ja kaum zu denken.......
 
  6. Antwort von am 08.05.2021  
  Ihr lieben,

also:

Ursprüngliche Ausgangslage war eine Meniskusläsion und medial betonte Gonarthrose.
Meniskusbewegungstests liefen alle irgendwann gut und man sagte, dass muss konseativ gehen.
Konnte aber nie richtig gut abrollen, man setzte mich immer wieder unter Tabletten und Cortison .Ich spürte aber schon relativ früh, wie in beiden Knieen plötzlich unglaubliches ablief:
Pochen, ziehen, stechen, bohren, 'poltern und rumoren', Druckgefühl- ich kann es gar nicht anders beschreiben, es war furchtbar. im Nachhinein wusste ich dann: DAS ist eine aktivierte Arthrose. Ich hatte vorher kaum Beschwerden, das wurde alles durch die dumme Sache mit dem Meniskus ausgelöst...........

Befund in Kürze nochmal:
Knorpelglatze mediale Patellafacette und korrespondierend an der anterioren Zirkumferenz der medialen Femurkondyle mit Geröllzysten und KÖ, kräftige Osteophyten, initiale Degeneration des Knorpels auch lateral.

In einem Zeitfenster ohne Tabletten habe ich dann gemerkt, wie schlimm die Schmerzen eigentlich sind und was unter Tabletten nie spürbar war:
Rund um die Kniescheibe diese heftigen stechenden Punkte, Patellaandruck- und Verschiebeschmerzen, Zohlen Zeichen positiv, stabile Bänder, Retropatellararthrose.

Der Rest steht im Eingangspost.
Mein Gefühl ist, aufgrund des erwähnten Meniskus möchte man die Arthroskopie 'versuchen'- wie gesagt, der Arzt klang so wenig positiv.

Man hat mir zur Kniescheiben OP NICHTS erklärt, nur gesagt, dass es halt ein grösserer Eingriff wäre. Ich finde im Netz ehrlich gesagt auch nicht viel darüber und deshalb habe ich hier die Frage gestellt, weil ich die gleichen Beschwerden im anderen Bein habe und gar nicht weiss , wie das alles nun funktionieren soll, bin soo verzweifelt, sorry, wenn das alles so furchtbar dramatisierend klingt :(

Der nächste Arzttermin steht jetzt an und deshalb wollte ich vorher gerne ein paar Meinungen von Betroffenen dazu hören.
Auch hier im Forum finde ich wenig zur Kniescheiben OP und was es da an Möglichkeiten gibt.
 
  5. Antwort von am 07.05.2021  
 

ich habe gerade einmal deine bisherigen Beiträge überflogen. Obwohl deine Befunde dort nur bruchstückhaft erscheinen scheint es sich ja doch schon um eine ausgeprägte Arthrose zu handeln ('Knorpelglatze', 'Geröllzysten' usw.). Wenn ich dann noch von deiner Symptomatik lese frage ich mich, was da eine Arthroskopie bringen soll. Wenn ich das jetzt alles in seiner Dramatik lese, dann sieht das für mich so aus, als wäre jede Inteention unterhalb einer wie auch immer gearteten prothetischen Versorgung aussichtslos. Umso rätselhafter erscheint mir da der rein arthroskopische Ansatz. Leider haben wir über deine Situation nur bruchstückhafte Informationen.
Wie haben sich die Probleme über die Zeit entwickelt?
Wie sieht es mit deinem Gewicht aus? etc....

 
  4. Antwort von am 07.05.2021  
  A.,

aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Zeit bis zur Operation sehr schmerzhaft ist. Man verspannt dabei seine Muskulatur, man macht sich Stress. Eine verspannte Muskulatur bringt dir aber zusätzlich neue Schmerzen.

Du brauchst nicht unbedingt den Ergometer, es hilft auch sehr gut, wenn du täglich deine KG machst, auch das führt zum Muskelaufbau.

Ich habe oftmals kühle Quarkwickel gemacht, da dadurch die Schwellung aus dem Knie gezogen wurde.

Ich kann dir nur immer wieder schreiben, dass du für 14 Tage ganz auf tierische Produkte - Fleisch, Wurst, alle Milchprodukte, Eier verzichten solltest. Dadurch reduzierst du die Arachidonsäure und die Entzündung im Knie geht zurück.

Lass dir von deinem Orthopäden eine Bandage aufschreiben, ich habe die vor meinen Knie-Operationen auch im Geschäft getragen.

Und vor allen Dingen, denke nicht andauernd daran, was die verschiedenen Ärzte dir geraten haben. Nimm einmal Abstand von deinen Problemen. Setz dich mit einer Zeitschrift in den Park, damit du aus deiner Wohnung herauskommst und etwas anderes siehst. Ich höre z.B. noch immer jeden Morgen eine Entspannungs-CD und komme damit leichter durch den Tag.

Und vor allen Dingen denke positiv!

von B.
 
  3. Antwort von am 07.05.2021  
  Ich bin halbwegs Spezialist geworden wegen langwierigen Kniescheibenschmerzen. Ich kann nachvollziehen, wie es ist. Früher hat man die Kniescheibe in solchen Fällen extrahiert; über die natürlich gemischten Resultate und den weiteren Gebrauch bin ich nicht auf dem Laufenden.

Weiters gibt es verlagernde, entlastende Eingriffe und Osteotomien, damit weniger Druck wirkt, da gibt es reine Fachbücher nur darüber. Etwas für absolute Spezialisten.

Der Begriff Arthroskopie ist nur eine Operationstechnik, was dabei gemacht wird, darüber sagt das nichts aus. Ich stelle mir vor, dass die Gleitflächen besser gemacht werden sollen.

Sind denn die Schäden bei der Kniescheibe im MRI sichtbar?

Wurde schon ein Zweitarzt konsultiert?
 
  2. Antwort von am 05.05.2021  
  Der Termin steht ja ( Arthroskopie), und ich schaffe es nicht mehr, noch fast 2 Monate zu warten. Mir geht es immer schlechter und ich fühle mich einfach nicht gut beraten, wenn einer sagt, ich brauche eine neue Kniescheibe und kann mir die AK sparen und der nächste sagt, ja- es ist die Kniescheibe, aber wir KÖNNEN es mit Deneierung etc probieren........und er klingt nicht unbedingt ermunternd.
So- das ist das eine. Termin steht ja jetzt und wird auch so gemacht.

Ich kann aber nun kaum noch laufen ( 2. Bein hat es ja auch), ich vertrage die Tabletten nicht mehr und habe nur noch Schmerzen beim Gehen.
Selbst mein geliebter Ergometer ist für mich mittlerweile eine Qual.
Mein Arzt ist hilflos und ich weiss nicht, wie ich die Zeit bis zum Termin überstehen soll, ich kann doch nicht nur hier herum liegen, brauche die Kraft für danach.......

Bitte, bitte, seid so lieb und beantwortet mir noch eine Frage, auch wenn ich neig klinge :
Ich schaffe nur noch ein paar Schritte in der Wohnung und mein Mann wollte mich schon in die Klinik fahren, weil auch er nicht mehr weiss, was wir machen sollen.
Ich bin kein Notpatient, das weiss ich- aber ich fühle mich als akuter Schmerzpatient und kann nicht mehr. Was würdet Ihr jetzt tun?
Hausarzt um eine Einweisung bitten? (Die ausgesuchte Klinik ist weiter weg).
Arzt bitten, in der Klinik anzurufen?
Ich habe versucht, einen früheren Termin zu bekommen- keine Chance!
 
  1. Antwort von am 03.05.2021  
  A.,

warum hörst du nicht auf diesen Arzt und lässt dir eine Arthroskopie machen? Dann weisst du Bescheid was mit deinem Knie los ist und was operiert werden sollte und was nicht.

Du machst dich nur verrückt und weisst nicht was los ist.

Du schädigst dein Knie jeden Tag mehr...

von B.
 




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Stand : 08.05.2021 11:20:04
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