Arthoskopie/ Schlittenprothese/ 2. Bein betroffen



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  2923. Eintrag von am 01.04.2021 - Anzahl gelesen : 49  
  Arthoskopie/ Schlittenprothese/ 2. Bein betroffen  
  0,
ich habe wieder eine Frage an Euch, und hoffe auf ein wenig Aufklärung, denn meine Ärzte sind gerade etwas weniger hilfreich, leider......

Ich bin jetzt langsam am Ende meiner Geduld, möchte mich nun einer Arthroskopie unterziehen, weil es trotz Cortison Spritzen- und Tabletten plus Schmerzmittel nicht besser wird.Ich komme damit einigermassen über den Tag, aber an ein normales Gehen ist nicht zu denken. Mein 2. Bein wird auch immer schlimmer, ich merke es in zwischen in den Ellenbogen und habe keine Kraft mehr und nur noch Angst.
Diese Angst begründet sich auch u.a. darin, dass ich das Gefühl habe, der Orthopäde macht mir mittlerweile bezüglich der Arthroskopie auch nur noch wenig Hoffnung auf Besserung- weil sie ja angeblich laut Befund nicht unbedingt erforderlich ist!
Die Hoffnung lag in der konseativen Therapie, es klappt aber einfach nicht.
Obwohl er mir sagte, dass ich über kurz oder lang eh ein neues Kniegelenk bekommen würde, also diese Zurückhaltung diesbezüglich.

Meine Frage: Wenn das Hauptproblem innen liegt und eine Schlittenprothese eine Lösung sein könnte- WANN wird das festgestellt? Spricht man da VOR der Arthroskopie drüber, reagiert man da während des Eingriffes drüber oder muss man jetzt einen Eingriff nach dem nächsten über sich ergehen lassen? Wie löst man das Problem des nicht mehr hilfreichen 2. 'Stützbeines'?
 
  2. Antwort von am 16.04.2021  
  Zitat:
Und die würde auch nichts oder nicht viel zur Diagnose und zur Vorbereitung des grösseren Eingriffs beitragen.

Helmut,
wie meinst Du das?

Viele sagen, niemand setzt Dir in dem Alter 'einfach so' ein neues Kniegelenk ein, ohne vorher 'mal rein geguckt zu haben'.
Laut MRT ist rein theoretisch gar kein Eingriff nötig- deckt sich aber 'leider' nicht mit meinem Problem, dass ich immer meine, beim Gehen gegen irgendetwas anzustossen. Und das kann mir niemand erklären, bzw. glauben, weil das MRT etwas anderes sagt und deshalb sind alle zurückhaltend mit der Arthroskopie.

(Femoropatellares Kompartiment:
z.T. vollständige Knorpelglatze mediale Patellafacette, Geröllzysten, kräftige Osteophyten, initiale Degeneration des Knorpels auch in den lateralen Gelenkanteilen ,.......)

 
  1. Antwort von am 13.04.2021  
  Es ist wenig genau beschrieben, wo die Ursachen und die Auswirkungen des Malaise liegen. Manchmal ist eine Umstellungs-Osteotomie quasi kurierend (meine Erfahrung), manchmal sind es Orthesen. Ich glaube, sicher zu wissen, dass rein 'kosmetische' Arthroskopien nur sehr kurzfristig helfen. Cortison allein sollte besser wirken. Nur wegen der anstehenden Prothese lehnt der Chirurg die Arthroskopie nicht ab. Und die würde auch nichts oder nicht viel zur Diagnose und zur Vorbereitung des grösseren Eingriffs beitragen.

Eine Prothese wird i.A. erst eingebaut, wenn der Knorpel weitgehend weg ist und grössere Einschränkung besteht. Und auch wenn möglich nicht zu früh im Lebensabschnitt.

Zum zweiten Bein fällt mir aktuell nichts ein. Ich weiss nur, dass ich jeweils die andere Seite stärker belastet habe.
 




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Stand : 16.04.2021 19:14:18
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