OSG OP-Termin 2.Februar



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  7. Eintrag von am 04.01.2004  
  OSG OP-Termin 2.Februar  
  0 an alle!!!

Erst mal möchte ich mich vorstellen. Ich bin 31 Jahre, verheiratet und habe drei kleine Kinder, 2, 4 und 6 Jahre alt. Ich bin zuhause und kUEmmere mich um unsere Kinder, nebenbei habe ich einen kleinen Job.
Meine Krankeheitsgeschichte beginnt mit meiner Geburt, ich kam mit einem 'Klumpfuss' zur Welt, so wurde schon zweimal meine Achillissehne verlängert, 1972 und 1983. Seit 1980 ungefähr habe ich eine starke Schwellung an meiner Fussinnenseite, das schob ich immer auf ein umknicken des Fusses, denke es hat mehr mit den Lymphen zutun....
Meine Knieprobleme begannen 1984, eine Knochenmarkentzündung wurde sehr spAEt festgestellt, da ich aus anderen GrUEnden Bettlägrig war, erst als die Reflexe ausblieben, operativ wurde die Knochenstelle mit Plastik versehen und Antibiotisch behandelt, im selben Jahr hatte ich noch einen Fahrradunfall, hierbei rissen die SeitenbAEnder, der Meniskus und die KreuzbAEnder.

1995 konnte ich wegen meiner Knieschmerzen nicht mehr laufen, mehrere Orthopäden wollten nichts tun, ausser Krankengymnastik, da ging ich in meine 'Alte' Klinik in MUEnster und die entfernten bei einer Spiegelung eine Schleimhautfalte, danach ging es. Ich sollte Ende des Jahres einen Termin machen für eine Bein begradigung. Ich hatte wohl eine starke X Beinstellung und der Abrieb der Kniescheibe war Vorprogrammiert. Zum Termin kam es nicht mehr.
Dann wurde ich schwanger und zwar mit Schmerzen im Knie aber ohne Medikamente oder AusfAElle.

Seit ungefähr einem Jahr bin ich wieder regelmAEssig beim Orthopäden, röntgenbilder, CT und Schmerzmittel sind die Folge, dann einen ambulanten Termin in meiner 'alten' Klinik, sehr nett und einfühlsam wurde mir meine schwere Arthrose in Fuss und Knie beigebracht, eine Prothese hAEtte keinen Sinn, habe keine Wadenmuskeln, keine guten BAEnder zum Halten und schliesslich muss irgentwann das Knie auch noch ran, ja das Knie soll ich rauszOEgern bis es mit Schmerzmitteln nicht mehr geht......das wird umfangreicher!!!!
Aber den Fuss solle man versteifen, es ist tatsAEchlich eh kaum bewegung drin, das umknicken ist sehr belastend da ich meine Kinder kaum versorgen kann und meinem Mini Job nicht nachgehen kann.......

dann soll mein Fuss Schmerzfrei sein und ausser Barfusslaufen gAEbe es auch keine EinschrAEnkungen.....ich soll mit drei Monaten Genesungszeit rechnen.


Na gut das habe ich verstanden, nach sehr vielen überlegungen bin auch ich der Meinung das es richtig ist, aber ich weiss überhaupt nichts...

wie lange liegt man im Krankenhaus, welche Komplikationen können auftreten, macht man eine Kur, oder eine Reha von zuhause?? wann darf man aufstehen, wie lange dauert die OP?
Ich hoffe hier gibt es einige die schon diese OP hinter sich haben und damit zufrieden sind, viele haben ja Prothesen, aber die sind ja auch nicht für jeden geeignet. Ist es bei dieser OP auch sinnvoll Eigenblut zu spenden, bei welchem Arzt macht man das???
Es sind nur noch vier Wochen, werde wohl etwas wirr im Kopf, hoffe ihr steigt durch mein Wirr-warr durch!!

A.
 
  3. Antwort von am 14.01.2004  
  !!!

Nun habe ich mich doch nochmal mit einer Prothese auseinander gesetzt, bin immer wieder bei der Hintegra gelandet, bei Dr. und . Mensch dachte ich wie wenig Kliniken es doch gibt........die echte Erfahrungen haben, 'meine' Klinik ist wohl führend für Hüfte und Knieprothesen.....aber OSG???
Na ja jeder Strohhalm wird ja ergriffen....
Also habe ich den Arzt nochmals angerufen und mich genauer zu erkundigen, wie bereits erwAEhnt hat er es im Bericht als Alternative vorgeschlagen.
Seit gestern bin ich wieder auf dem Boden der Tatsachen ngt. 'Mein' Dr. hat schon persönlich mit Dr. zusammen operiert und kennt durchaus die OP Technik, allerdings geht es wogl ehr bei Unfall GeschAEdigten, nicht bei mir. Ich habe von Geburt an eine Fussfehlstellung, die kann man bei der versteifung berichtigen, so das mein Knie mehr entlastet wird, beim Einsetzen der Prothese geht soetwas schwer und das Risiko einer schiefen Prothese ist gross!!! Da mein Fossgelenk eh fast steif ist vermutet der Arzt, das es nach einer OP nicht wirklich beweglich ist, zudem verlängert er bei einer solchen OP immer die Achillissehne und meine ist schon zweimal verlängert worden......er sagt das Risiko wäre zu gross, er nannte mir noch zwei Kliniken in GUEtersloh und Bad Oehnhausen die ich befragen könnte, bzw sollte!!! Oder in ErwAEhgung ziehen direkt zu Dr. zu fahren, leider würden diese AErzte dieselbe Problematik sehen, es mir aber vieleicht besser erklären können.

Das GesprAEch war sehr gut ich bin überzeugt das es bei mir keinen Sinn macht, allerdings sprach er auch andere Sachen an, die mich sehr zum überlegen brachten. Ich würde mich freuen wenn einige mit Prothese etwas über ihre Zukunftsgen sagen könnten.

Die Prothese hAElt ja vorraussichtlich so 12 Jahre, wenn alles gut lAEuft kann man eine zweite setzen, wobei es im Moment wiederum nur Dr. im grossen Stil macht und dementsprechende Erfahrungswerte hat. Eine zweite Prothese würde möglicherweise 7 Jahre halten. Und dann fehlen 4-5 cm bei der Hintegra, bei anderen Prothesen könne es sich sogar um 7 cm handeln, eine Knochentransplantation wird wohl ehr seltener gemacht, da die GefAEsse in Endgliedmassen recht eng sind und die Durchblutung wesentlich geringer als z.B. in der Hüfte, das anwachsen der Knochen ist dann wohl GlUEckssache.
So bleibt dann wohl nur die versteifung und ein orthopädischer Schuh zum ausgleichen???Ich wäre dann 50 Jahre alt??
Gibt es von anderen AErzten andere Aussagen???

Bei mir wird es noch mehrere OPs am Knie geben und dieses wird meine 11 OP, so ist mir eine endgUEltige OP auch sicherer, so kann ich mich aufs Knie konzentrieren und dem alles Gute zukommen lassen und die Schmerzen so gut es geht reduzieren, als immer abzuwAEgen oder noch schlimmer es kAEmme irgentwann Fuss und Knie zusammen......

Na zur eigentlichen Frage des Verlaufs der Genesung kann mir hier vermutlich keiner etwas sagen, kann immer nur Anfragen lesen, wenn ich in fünf sechs Wochen wieder da bin kann ich hoffentlich gutes berichten und anderen auch endlich Antworten auf ihre Fragen!!!!!

und A.
 
  2. Antwort von am 07.01.2004  
  B.!!

Erst mal für deine Antwort!!

Die AErzte haben mir durchaus Alternativen vorgeschlagen, Bandage, orthopädische Schuhe, und wenn ich wollte auch ein kUEnstliches Gelenk, was aber in meiner Situation nicht empfehlenswert wäre.
Alternativ habe ich es HomOEopatisch versucht, es gibt Erfolge, allerdings nicht im Sprunggelenk........dann denke ich ist die OP richtig um mein Knie einfach zu schonen und die operativen Eingriffe noch einige Jahre weiter weg schieben kann.

Mir wurde auch die Klinik in Sendenhorst empfohlen, aber das ist mir zu weit meine Kinder mUEssen mich grösSeren Aufwand besuchen können, sonst ist der Leidensdruck zu gross, das Krankenhaus führt solche OP`s hAEufiger durch.

Meinen nächsten Termin für die Einweisung, etc. habe ich erst in zwei Wochen und ich wUEsste halt jetzt gerne was mich da erwartet, vor allem wie lange der Aufenthalt ist und ab wann man aufstehen darf........


A.
 
  1. Antwort von am 04.01.2004  
  A.,

wenn ich Deinen Bericht lese, geht es mir ja gleich gut. Aber bist Du wirklich sicher, daß Du Dich auf diese eine OP-Meinung verlassen willst. Ich möchte Dich nicht noch mehr verunsichern, aber ich würde vor dem OP noch mal woanders hingehen. Warst Du jemals in einer grösSeren Klinik? Eine weitere Meinung kann doch nie schaden. Ich kenne mich zwar mir Sprunggelenken nich aus, aber die hAEtten Dir doch zumindest mehr Informationen geben können.

B.
 




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Stand : 23.03.2004 07:10:43
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