Stosswellentherapie bei Osteochondosis dissecans?



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  11. Eintrag von am 06.08.2005 - Anzahl gelesen : 39  
  Stosswellentherapie bei Osteochondosis dissecans?  
  0 wer hat Erfahrungen mit Stosswellentherapie bei Osteochondosis dissecans (OSG) oder mit Anbohrung des Knochens? Der Knorpel ist noch intakt! ich habe die Beschwerden seit ca. 3 Jahren und bisher haben alle konservativen Behandlungsmethoden einschliesslich Injektionen mit Hyaluronsäure nicht geholfen.  
  2. Antwort von am 20.08.2005  
  B., vielen Dank für deine Antwort vom 8. 8. 05.
Du schreibst, dass das Knochnemarksödem fast verschwunden ist, aber eine Verkleinerung des Dissekats nicht nachgewiesen werden konnte. Was ist denn der Unterschied? Ich habe nur eine Stelle an der Tibia im OSG (ca. 2-3 cm gross) , die man nach der Kerspin- Aufnahme als Ostechondrosis dissecans diagnostiziert hat. Ein gelöstes Dissekat habe ich noch nicht.
Mein Arzt sagt jetzt nur, dass sich diese Stelle ablösen kann, wenn ich sie nicht operieren lasse oder evtl. eine Stosswellentherapie mache. Da ich noch manchmal fast beschwerdefreie Tage habe, (bei wenig Belastung, z. B. im Urlaub am Strand) weiss ich nicht, ob sich diese Behandlungen lohnen oder ob ich einfach warten soll, ob sich das Dissekat irgendwann löst. Dann muss ich sowieso etwas unternehmen.
Der Chirurg hat mir auch nur zu 70% Erfolg zugesagt. A.
 
  1. Antwort von am 08.08.2005  
  A.,

ich habe eine OD Grad III im medialen Talus. Bei mir wurde Anfang Dezember 2004 eine Arthroskopie durchgeführt mit Spülung, Knorpelglättung, allerdings auch einer pridieähnlichen Bohrung, da der Knorpel doch schon ziemlich geschädigt war. Anschliessend wurde eine Extrakorporale hochenergetische Stosswellentherapie durchgeführt. Nach ca. 3 Wochen vollkommener Entlastung konnte ich wieder teilbelasten - nach 6 Wochen konnte ich die Krücken ganz weglegen.
Mein subjektives Empfinden ist, dass es meinem Sprunggelenk besser geht als vor der OP. Das MRT hat bisher jedoch nur gezeigt, dass das Knochenmarksödem fast verschwunden ist. Eine Verkleinerung des Dissekats konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.
Die Wirkung der Stosswellentherapie in diesem Anwendungsgebiet ist noch nicht explizit nachgewiesen. Man hat lediglich ein paar Ergebnisse von einzelnen Testpersonen.
Weiterhin ist der Nachteil, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung nicht bezahlen. Gerade auf diesem Gebiet, sollte ausserdem ein Spezialist herangezogen werden, der schon öfters die ESWT - auch bei dieser Krankheit - eingesetzt hat.
JEtzt - 8 Monate nach der OP - würde ich die ESWT wieder machen lassen.

LG und gute Besserung

B.



 




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Stand : 23.08.2005 19:19:57
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