Schiefstellung, Entfernung des Metalls und künstl.Gelenk



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  891. Eintrag von am 12.08.2005 - Anzahl gelesen : 48  
  Schiefstellung, Entfernung des Metalls und künstl.Gelenk  
  0Durch einen Unfall vor ca. 1 Jahr (mit 40) habe ich einen Trümmerbruch im rechten Kniegelenk erlitten. Durch diesen Trümmerbruch wurde die femorale Platte zerstört. Diese sieht wie eine Trümmerlandschaft aus. Hervorgerufen durch die Zerstörung des Knorpels habe ich noch eine Schiefstellung des Beines bekommen. Mein Orthopäde ist der Meinung, dass ich in Kürze ein künstliches Gelenk benötige. Jetzt würde ich theoretisch 3 OP's vor mir haben:
1. die Entfernung des noch vorhandenen Metalls
2. die Umstellung
3. der Einsatz des künstlichen Gelenkes

Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks schon durchführen lassen sollte. Bisher halten sich die Schmerzen in Grenzen, nur die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Das Metall im Knie bemerke ich selten, eigentlich nur durch leichtes Ziehen im Waden- und Schienbein.
Sollte ich mit der Entfernung des Metalls bis zum Einsatz des künstlichen Gelenks warten, oder ist eine Entnahme eher zu empfehlen? Das gleiche gilt für die Schiefstellung. Operieren, oder ebenfalls auf das Kniegelenk warten, wo die Schiefstellung gleich mit beseitigt wird?

Wer hat ähnliche Erfahrungen oder Verletzungen und möchte sich mit mir austauschen?
 
  1. Antwort von am 17.08.2005  
  A.,

das sieht ja nach einer heftigen Zeit aus... Kann Dir zum Thema Metall folgendes sagen: ich selbst habe im Juli eine Beinachsenumstellung gemacht bekommen und werde wohl früher oder später auch ein künstliches Gelenk brauchen. Zu mir hat der Operateur gesagt, dass das Metall auf jeden Fall herausgenommen werden soll, damit es nicht vom Knochen überwachsen wird. Vor dem Einsetzen einer TEP muss es sowieso raus und das wird schwieriger, je mehr es eingewachsen ist. Deine Bedenken mit dem künstlichen Gelenk verstehe ich gut. Du bist ja noch jung. Ich hab mir die Umstellung jetzt mit 49 Jahren machen lassen um die Prothese möglichst noch hinauszuzögern. Hast Du denn zu diesem Thema schon mal eine Zweit- oder auch Drittmeinung eingeholt? Hör Dich auf jeden Fall gründlich um, ehe Du eine Entscheidung triffst.
Ich wünsche Dir, dass alles gut geht und Du prima Behandler findest. Lass bloss den Mut nicht sinken - die können mittlerweile ganz schön viel die Ärzte - einige zumindest und die soll man sich suchen!
Möglichst wenig Schmerzen und schöne Tage wünscht Dir

B.
 




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Stand : 19.08.2005 16:55:17
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