Enttäuschung nach der OP - Prothese nicht implantiert - weiterhin Schmerzen



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  256. Eintrag von am 22.11.2006 - Anzahl gelesen : 92  
  Enttäuschung nach der OP - Prothese nicht implantiert - weiterhin Schmerzen  
  0, im April bin ich zum 3. mal am Knie arthroskopiert worden, wobei eigentlich anschliessend eine Schlittenprothese Endo-Modell inplantiert werden sollte. Der Prothesenpass und alles war bereits unterschrieben, ich lag auf dem OP-Tisch, meine Rückenmarknarkose wirkte und der Operateur war am wirken als er mir nach über einer Stunde sagte 'Sie brauchen noch keine Prothese, der Knorpel hält noch 2-3 Jahre'. Ich war riesig enttäuscht, ich hatte mich gefreut, endlich (normal) ohne Schmerzen laufen zu können, mich wieder zu bücken, in die Hocke zu gehen, schmerzfrei an der Arbeit zu sein - aus der Traum. Ich verstehe das einfach nicht - für eine Prothese bin ich (fast 55) zu jung, wenn ich aber meine Arbeit verliere dadurch, bin ich zu alt. Nun habe ich meine Zweite Reha in 2 Jahren gemacht, was warscheinlich teurer ist als diese OP, allein das Übergangsgeld von 1.600 , was die Deutsche Rentenversicherung für die 4 Wochen bezalt hat hätte ausgereicht, den Lohn für den Operateur zu zahlen - wie gesagt ich verstehe die Welt nicht mehr. Kann man eigentlich eine solche OP erstreiten? Kann man nicht v, das man schmerzfrei wird? Wer ähnliches erlebt hat oder wer mir raten kann, was ich noch anstellen muss, damit ich endlich wieder normal Leben kann, dem wäre ich für seine Info dankbar.

Ich weiss, das es schlimmere Krankheiten gibt, wo selbst Ärzte machtlos sind, die tun mir auch unendlich leid, aber denen, denen geholfen werden könnte, sollen die erst warten bis auch denen nicht mehr geholfen werden kann?
 
  3. Antwort von am 29.11.2006  
  A.,
das was du da erlebt hast, spottet ja jeder Beschreng. Man hätte doch schon bei den Athroskopien das Ausmass der Knorpelschädigung erkennen müssen. Sicherlich wurde erst dann, die Entscheidung zur TEP getroffen.
Die Begründung mit dem Alter ist für mich auch nur eine be Ausrede. Ich war bei meiner ersten TEP erst 34. Schliesslich geht es darum die Lebensqualität wieder zu bessern. Auf jeden Fall würde ich mich in diese Klinik nicht mehr begeben. Es gibt doch Kliniken auch in deiner Nähe, die auf Endoprothesen spezialisiert sind. Ich selbst bin in einer solchen in Behandlung.
Wie gesagt, ich kann dir nur raten, eine weitere Meinung einzuholen.
Ich wünsche dir alles Gute
D.
 
  2. Antwort von am 23.11.2006  
  A., wie B. schon sagte, Arzt wechseln. Bei mir wurden beim OP Gespräch 2 Möglichkeiten angeboten. 1. OP....reinschauen und dann gleich während der OP die Entscheidung was gemacht werden muss. 2. Als erstes noch eine Spiegelung, dann Gespräch was für Möglichkeiten es gibt, 2 Wochen später dann Prothese rein. C.  
  1. Antwort von am 23.11.2006  
  A.,

was Du da erlebt hast, ist ja kaum zu glauben. Es wird doch sicherlich auch schon vor der geplanten TEP-OP eine Röntgenkontrolle gegeben haben, anhand dessen der Arthrose-Status festgestellt wurde, oder?

Ich kann Dir nur raten, den Arzt zu wechseln. Was sagt denn Dein behandelnder Orthopäde dazu?

Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, dass die Notwendigkeit einer OP an der noch vorhandenen Knorpelmasse abgelesen werden kann. Aber letztendlich wird m.E. der Zeitpunkt für eine TEP-OP vom Patienten bestimmt - nämlich dann, wenn die Schmerzen unerträglich werden und die Lebensqualität immer mehr leidet.

Ich würde mir auf jeden Fall eine weitere fachkompetente Meinung einholgen. Übrigens kann m.E. nicht das Alter für die Ablehnung entscheidend gewesen sein. Wenn Du ein wenig im FORUM stöberst, wirst Du feststellen, dass viel jüngere Arthrosegeplagte eine Prothesen-OP hinter sich haben.

Ich wünsche Dir alles Gute.

B.
 




ForumNr : 501-3800-Kniegelenk-Prothese - Erfahrungsaustausch : Kniegelenk-Prothese - 123
SID : deutsches-arthrose-forum -



Stand : 29.11.2006 16:19:08
MaschinenArthrose : X256Y20061129161908Z256 - V123


Arthrose





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