Hyaluronsäure Injektionen



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  1352. Eintrag von am 25.05.2007 - Anzahl gelesen : 36  
  Hyaluronsäure Injektionen  
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hier noch einmal die sicher schon x-mal gestellte Frage:
Ist es sinnvoll, sich einer nicht billigen Hyaluronsäure Behandlung bei einer Knie-Arthrose zu unterziehen, obwohl die Präparate nicht von den KK bezahlt werden, weil die Wirksamkeit noch nicht wissenschaftlich erwiesen ist? Hat jemand damit Erfahrung, insbesondere mit den nicht ganz unerheblichen Nebenwirkungen? Kennt jemand eine Möglichkeit, als Pflichtversicherter die Kosten vielleicht doch ersetzt zu bekommen?
 
  3. Antwort von am 26.05.2007  
  , als Anlage sende ich Dir meinen Erfahrungsbericht zum Thema, der Dir hoffentlich bei Deiner Entscheidung weiterhilft. Nebenwirkungen habe ich kein verspürt. Ich sehe aber keine Möglichkeit, der krankenkasse die Kosten aufs Auge zu drücken.
und gute Besserung


P.S.
Meine Erfahrungen zu Hyaloronbehandlung sind zweigeteilt. Mein erstes Knie, das Probleme bereitete war das rechte. Ich war damals 43 oder 44 Jahre. Mein Hausarzt verabreichte mir hin und wieder einen Cocktail aus Kortison und Schmerzmitteln ins Knie. Es half anfangs etwa 6 Wochen lang. Aber je öfter es angewendet wurde, um so kürzer wurde der Wirkzeitraum. Am Ende half es gar nicht mehr. Dann schlug er mir ein kostenpflichtige Medikament vor ( 3 Spritzen im Abstand von einer Woche, Selbstkostenpreis etwa 200) vor. Dies lies ich mir spritzen, wobei ich anfangs dachte, es sei rausgeschmissenes Geld. Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich nach der ersten Spritze zunächst auch mehr Problem. Ich erhielt dann beim zweiten mal zusätzlich noch Kortison. Nach mehreren Monaten verschwanden meine Kniebeschwerden bis heute. Und das nun schon etwa 7 Jahre, trotz eines medial kaum noch vorhandenen Gelenkspaltes.
Ganz anders links. 2000 wurde ein gerissener Innenmeniskus diagnostiziert, der arthroskopisch entfernt wurde. Danach musste ich beinahe wöchentlich zur Punktion, weil das Knie sich nicht beruhigt hat. Aber je öfter punktiert wurde, um so schneller war es wieder geschwollen. Beinahe wie bei einer Kuh, die durch ständiges Mn immer mehr Milch gibt. Mein Hausarzt hat dann eingegriffen, indem er mir wenige Male Kortison spritzte. Fortan war Ruhe im Knie, aber nicht allzu lange. Durch die vorangegangenen permanenten Schwellungen hatte sich eine fast bis zum Knöchel reichende Bakerzyste gebildet, die dann 2001 operativ entfernt werden musste, weil sie Probleme machte. Es war aber nur ein Kurieren an den Symptomen, denn das eigentliche Problem, war die Arthrose im Knie. Auch ein Versuch mit einem Hyaluronsäurepräparat und eine Radiosynoviotrese war ohne jede positive Wirkung. Die Knorpelschädigung war schon zu weit fortgeschritten. Erst die Implantation einer Schlittenprothese 2002 brachte mir nach dem langen Irrweg entscheidende Erleichterung. Seit nunmehr 5 Jahren leistet das K-TEP mir gute Dienste.
Ich kann zur Hyaloronbehandlung raten. Ein Behandlungserfolg kann Dir sicher niemand garantieren und ganz billig ist es auch nicht, aber Du hast die Chance, Deine Knieprobleme vielleicht zu bessern, ggf. sogar dauerhaft wie ich bei meinem rechten Knie.
 
  2. Antwort von am 26.05.2007  
  A.,

ich stehe vor der gleichen Entscheidung hinsichtlich einer Hyaluronsäure-Behandlung und versuche Vor- und Nachteile zu sammeln.

Welche Nebenwirkungen sind gemeint?


C.
 
  1. Antwort von am 25.05.2007  
  A.,

habe ca. 15 Hyaluronsäure Injektionen in jedes Knie bekommen. Nebenwirkungen habe ich nicht verspürt, leider aber auch keine positive Wirkung.
Die Behandlung wurde von meiner (privaten) Kasse bezahlt.
Alles Gute
B.
 




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Stand : 26.05.2007 13:08:41
MaschinenArthrose : X1352Y20070526130841Z1352 - V136


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