Knorpelschaden



- Erfahrungsberichte und Dokumentation - Deutsches Arthrose Forum -



  1599. Eintrag von am 29.02.2008 - Anzahl gelesen : 107  
  Knorpelschaden  
  0seit 2003 leide ich an arthrose im rechten knie. an diesen wurde ich schon 3 mal operiert aber leider hält es nie lange an das ich ohne schmerzen bin. nun stehe ich wieder da,habe schmerzen ohne ende ,kann das knie an manchen tagen überhaupt nicht mehr bewegen.mit meinem orthopeden kann man sich in keinster weise unterhalten.nun habe ich gelesen das man von knorpel kulturen ansetzen kann und diese in das knie einpflanzt. kann mir jemand mehr darüber erzählen oder hat es machen lassen. A.  
  3. Antwort von am 03.03.2008  
  A.,

neben den genannten Möglichkeiten der Knorpelzelltransplantation (ACT) und der Knochen-Knorpel-Transplantation gibt es noch die Möglichkeit, mithilfe spezieller Techniken, bei denen der Knochen angebohrt oder aufgefräst wird, einen Ersatzknorpel bilden zu lassen (Mikrofrakturierung oder Abrasionsarthroplastik). Dieser ist zwar nicht so belastbar wie der ursprüngliche, hilft aber bei vielen Patienten, eine weitere OP einige Zeit zu verschieben. Je nachdem, wie Dein Knorpelschaden und Deine Beinachse sind, könnte ein Arzt Dir auch eine Umstellungsosteotomie empfehlen, um den geschädigten Teil zu entlasten.

Wenn Du die unterstrichenen Begriffe anklickst, kannst Du mehr über die OP-Methoden erfahren und Mitglieder suchen, die in dem Bereich Erfahrungen haben.

Ich wünsche Dir, dass Du einen einfühlsamen Orthopäden findest, der Dich mit Deinen Problemen nicht alleine lässt und Dir helfen kann, weniger Schmerzen zu haben.

Herzliche und alles Gute,
D.
 
  2. Antwort von am 01.03.2008  
  A.,
ich habe eigentlich das gleiche Schicksal wie du und wurde seit 2005 schon zweimal am rechten Knie operiert. Als ich es Ende letzten Jahres vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe, entschloss ich mich eine Knorpeltransplantation zu machen.
Nach einem Vorgespräch bei dem Krankenhausarzt wurde mir mitgeteilt, dass man eventuell auch eine Knorpellzelltransplantation durchführen muss, wenn bei der OP festgestellt wird, dass die vorhandenen Knorpel nicht ausreichen um den Schaden zu beheben.
Also wurde ich am 10. Januar 2008 operiert und es wurde tatsächlich festgestellt, dass man den Knorpel züchten muss um ihn in einer zweiten Operation 6 Wochen später einzusetzen. Also wurde bei mir unter anderem Knorpel von einem nichtbelastenden Bereich entnommen und zur Knorpelzüchtung gebracht.
Meinen zweiten OP Termin hatte ich eigentlich am 22. Februar gehabt, aber drei Wochen zuvor wurde ich von der Klinik angerufen, dass mein Knorpel (warum auch immer) nicht wächst, und dass man mir nochmals Knorpel aus dem Knie holen muss.
Also kam ich am 31. Januar nochmals unter das Messer.
Jetzt allerdings wachsen meine Knorpel sodass am 19. März hoffentlich die OP über die Bühne geht.
von
 
  1. Antwort von am 29.02.2008  
  A.,
es gibt mehrere Möglichkeiten der Knorpeltransplantation. Zum einen kann man aus gesunden Teilen ein Stück entnehmen - das kommt dann in eine Nährlösung, damit es sich vermehrt und wird einige Zeit später wieder ins Knie 'eingepflanzt'. Bei kleineren Schäden entnimmt man Knorpel von einer Stelle, die nicht so belastet ist und pflanzt diesen an der geschädigten Stelle wieder ein. Frag mich bitte nicht, wie die Methoden im einelnen heissen. Die zweite Variante geht nur bei kleinen Schäden. Zudem müssen Menisken und Bänder intakt sein.
Eine weitere Möglichkeit wäre Hyaluronsäure. Die wird ins Knie gespritzt und 'schmiert' das Knie.
Du brauchst einen guten Arzt und eine gute Klinik - und sicher gibt dir noch irgendwer etwas präziesere Auskünfte als ich.
, B.
 




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Stand : 03.03.2008 15:59:33
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