Diskrete retropatellare Chondromalazie am Patellafirst - Nach 6 Spritzen keine Besserung



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  2798. Eintrag von am 19.02.2017 - Anzahl gelesen : 24  
  Diskrete retropatellare Chondromalazie am Patellafirst - Nach 6 Spritzen keine Besserung  
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ich weiss nicht was ich tun soll. Ich habe folgenden Arztbrief beim MRT erhalten:

Patient:
Mann
33 Jahre

Klinik: Anamnestisch Zustand nach VKB-Plastik mit Telresektion des Aussenmenismus 2006. Diesbezüglich beschwerdefrei.

Peripatellare Schmerzen insbesondere beim Treppenlaufen und sportlichen Aktivitäten wie Bergsteigen, etc.

Befund:
Femoropatellar: Regelrechte Gelenkkonfiguration, Patella unter Lagerungsbedingungen zentriert. Geringe Signalung im retropatellaren Knorpelbelag in Höhe des Patellafirst. Knorpelbelag im Gleitlager intakt. Umschriebene Signalung des lateralen Retinakulums an der patellaren Insertion. Etwas verminderte chondrale femoropatellarer Kontaktzone.
Medial: Regelrecht.
Lateral: Geringer Kantendefekt des Aussenmeniskus, Knorpelbelag regelrecht.
Bandapparat: VKB-Plastik intakt mit geringer periligamentärerer Arthrofibrose. HKB und Kollateralbänder intakt.
Geringer Gelenkerguss, keine Bakerzyste.

Beurteilung:
- Diskrete retropatellare Chondromalazie am Patellafirst. Initiale Patella alta. Umschriebener Reizzustand des lateralen Retinakulums an der patellaren Insertion.
- VKB-Plastik intakt. Geringer postoperativer Kantendefekt des Aussenmeniskus, kein Rezidivriss.
Diskreter Gelenkerguss, keine Bakerzyste.

Mein Arzt hat mir gesagt, dass das ein guter Befund ist und er sich sicher ist, dass er es mit ein paar Spritzen in den Griff bekommen. Er hat mir jetzt 6 Spritzen mit Mischung aus Kortison und Hyaloronsäure gegen. 5 davon hab ich bezahlt weil es sich um eine IGEL-Leistung handelt.

Leider haben sich die Symptome bisher überhaupt nicht verbessert, weswegen er mir jetzt noch eine Spritze geben will. Ich kann irgendwie nie glauben, dass nach 6 Spritzen, die 7. die Lösung bringt.

Was meint Ihr was ich machen soll?

Danke Euch und

 
  1. Antwort von am 21.02.2017  
  Was sollen denn diese Spritzen nützen, ausser dem Umsatz des Arztes? Das ist einfach miserable Medizin! Zeichen von Hilflosigkeit. Einzig das Kortison könnte die Entzündung hemmen. Wegen Nebenwirkungen wendet man es nur in schwierigen Fällen an.

Ich hatte selber Chondropathie an der Kniescheibe. War während 2 Jahren bei drei Spezialisten, auch wegen Zweitmeinung. Keiner hätte auch nur daran gedacht, zu injizieren.

Klar, dass bei der starken Belastung auf die Kniescheibe durch Bergsteigen etc. die Beschwerden erzeugt und unterhalten werden können. Die gefundenen kleinen Abnutzungen sind als normal zu bezeichnen.

Einfach einige Jahre abwarten und defensiv vorgehen.

 




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Stand : 22.02.2017 18:11:24
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